
Hey, ich bin Alex
Und wahrscheinlich geht es euch gerade wie vielen Paaren vor eurer Hochzeit:
Ihr wollt Erinnerungen, die sich echt anfühlen. Keine steifen Posen. Kein ständiges „Jetzt bitte lächeln“.
Genau deshalb fotografiere ich Hochzeiten so, wie ich sie selbst erleben wollen würde: ruhig, unaufdringlich und mit dem Blick für die Momente, die zwischen all dem Trubel passieren.

Der ruhige Blick zwischen all den großen Momenten
Wenn ich nicht gerade Hochzeiten begleite, arbeite ich in der Welt der Unternehmenskommunikation. Dort geht es oft um schnelle Entscheidungen, klare Abläufe und darum, auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten. Genau das nehme ich mit in eure Hochzeitsreportage. Während um euch herum tausend Dinge gleichzeitig passieren, bin ich derjenige, der ruhig bleibt. Der mitdenkt, Situationen auffängt und euch das Gefühl gibt, einfach im Moment ankommen zu dürfen.
Denn die schönsten Bilder entstehen nicht unter Druck. Sie entstehen dann, wenn ihr euch sicher fühlt.
Ruhe ist für mich deshalb kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung. Und vielleicht genau der Grund, warum viele Paare schon nach kurzer Zeit vergessen, dass überhaupt eine Kamera dabei ist.

Der Blick für das was wirklich bleibt
Dass ich heute als Fotograf mit einem geschulten Blick an eurem Hochzeitstag stehe, hat eine längere Geschichte. Während meiner Ausbildung durfte ich noch mit einer analogen Hasselblad arbeiten. Und wenn man weiß, dass jeder einzelne Auslöser zählt und man das Ergebnis erst Tage später sieht, verändert das den eigenen Blick auf Fotografie. Man fotografiert bewusster. Aufmerksamer. Ehrlicher.
Genau dieses Gefühl habe ich mir bis heute bewahrt.
Denn für mich geht es nicht darum, hunderte Bilder wahllos festzuhalten. Es geht darum, die richtigen Momente zu erkennen bevor sie wieder verschwinden. Der kurze Blick zwischen euch. Die Hand auf der Schulter eures Vaters. Das tiefe Durchatmen kurz vor der Trauung. Meine Kamera ist dabei nur das Werkzeug. Viel wichtiger ist das Gespür für Situationen und die Ruhe, im richtigen Augenblick präsent zu sein. Denn oft sind es genau die kleinen unbemerkten Momente, die Jahre später alles wieder fühlbar machen.

Zwischen Roadtrips, Musik und echten Momenten
Dass Hochzeiten irgendwann ein so großer Teil meines Lebens werden, war vielleicht tatsächlich Schicksal. Denn meine eigene Frau habe ich damals selbst auf einer Hochzeit kennengelernt. Und wahrscheinlich liebe ich genau deshalb diese echten unkontrollierten Momente so sehr.
Wenn ich gerade keine Kamera in der Hand halte, findet man mich meistens draußen unterwegs. Beim Laufen, auf dem Mountainbike oder irgendwo auf einem spontanen Roadtrip mit guter Musik im Hintergrund.
Ich mag die einfachen Dinge. Gespräche die hängen bleiben. Dieses Gefühl von Freiheit auf langen Autofahrten. Musik die mehr Atmosphäre als Lautstärke ist. Und ja, Paulaner Spezi und Lakritz gehören definitiv auch dazu. Vielleicht entstehen genau deshalb meine Bilder so wie sie entstehen: ruhig, ehrlich und mit dem Blick für die kleinen Zwischentöne.

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